Gedanken zu Akzeptanz, Passing, Narzissmus, Selbstverliebtheit, Seelenwohl und mehr

Hallo liebe*r Besucher*in,

zuerst habe ich eine kleine Warnung: Dieser Beitrag strotzt nur so von Narzissmus und Selbstverliebtheit. Manche sehen so etwas auch als Arroganz an oder auch als Egoismus. Ich möchte einfach einmal erzählen, was die Transition, der Weg zur Frau, mit mir gemacht hat, wie sie mich verändert hat, im Inneren.

Und es ist gleichzeitig eine Warnung, bzw. ein Tippgeber an alle Partner, Eltern, Freunde und Bekannte von ebenfalls Betroffenen, die natürlich gleichermaßen ebenfalls erst einmal lernen müssen, mit diesen Veränderungen zurecht zu kommen.

Ich muss zuerst einmal damit anfangen, wie es mir vor der Entscheidung diesen Weg zu gehen, ging:

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Große Frau mit großen Füßen braucht auch etwas zum Anziehen

Hallo liebe_r Besucher_in,

Du wirst es kennen, genau so gut wie ich. Wir Transfrauen sind nun mal leider in einem männlichen Körper zur Welt gekommen und entsprechend sind wir halt nun mal eben auch gebaut.

Schuhgrößen ab 42 aufwärts sind bei uns keine Seltenheit sondern ganz normal und die Regel. Kleidergrößen jenseits der XL – auch das für uns völlig normal und leider nicht veränderbar.  Ich für meinen Teil habe zum Beispiel Schuhgröße 45 und Kleidergröße 46/48, bzw. XL bei einer Gesamtlänge von 186cm.

Für uns Transfrauen etwas Schickes zum Anziehen zu finden ist wirklich nicht einfach. Meist gehen die Schuhgrößen in den normalen Geschäften bei den Damenschuhen bis maximal 41 und auch Kleider werden scheinbar nur für Barbie-Püppchen angeboten. Wenn man dann etwas findet, sind es entweder irgendwelche Kartoffelsäcke die niemand anziehen will, oder man muss völlig utopische Preise bezahlen, die sich die meisten von uns nicht leisten können.

Aber wenn man ganz intensiv und lange sucht, findet man auch ab und zu vereinzelt ein paar Perlen an Shops, wo man auch in unseren Größen anziehbare Kleider oder Schuhe findet.

Dieser Beitrag heute, soll Euch die Suche ein wenig leichter machen und Euch einige Beispiele nennen, wo man bezahlbare Übergrößen für Damen bekommt.

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Laser, Nadel, IPL, MPL… Bart-Epilation, ja womit denn nun…?

Hallo liebe_r Besucher_in,

Nun ist es schon wieder über einen Monat her, seit dem ich hier etwas geschrieben habe und ich denke, es wird mal wieder Zeit. 🙂

Wie Du weißt, bin ich soweit eigentlich mit allem durch und warte jetzt nur noch auf meine abschließende, geschlechtsangleichende Operation, die wohl irgendwann im ersten Quartal 2018 stattfinden wird.

Das soll mich aber nicht davon abhalten, hier weiterhin zu schreiben und Dir Tipps und Tricks an die Hand zu geben, die Dir auf Deinem Weg helfen könnten.

Meine Lebenspartnerin Michelle und ich, wir sind ja quasi exakt gleich weit auf unserem Weg. Sie hatte ihre ersten Hormone ab dem 22. Juni 2016 und ich ab dem 23. Juni 2016.

Trotzdem wir beide eigentlich nur noch auf unsere GaOP warten, gibt es da natürlich noch eine Sache, die uns beide ganz extrem stört und die auch nicht in das Bild einer Frau passt:  Unser Bart und das morgendliche Rasieren!

Deshalb – und auch weil wir beide gestern unsere erste Barthaar-Epilations-Sitzung hatten – soll es in diesem Artikel nun um die verschiedenen Möglichkeiten der dauerhaften und endgültigen Barthaar-Entfernung gehen.

Leider sind die Informationen im Netz nur sehr spärlich gesät und natürlich sagt jede_r von seiner Methode, das sie die Beste und dauerhafteste ist.

Was für Möglichkeiten der (angeblich) dauerhaften Haarentfernung gibt es denn? Mir fallen da auf Anhieb die Folgenden ein, wobei ich bisher auch nie wirklich wusste, welche nun was bedeutet, wie dauerhaft sie wirklich sind und welche man nun wirklich empfehlen kann. Deshalb möchte ich Dir hier einmal die wirklich nützlichen und wichtigen Informationen dazu geben:

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Die letzten 15 Monate seit meinem Coming Out

Hallo liebe_r Besucher_in,

heute möchte ich einmal erzählen, wie es mir in den letzten 15 Monaten (und ein Tag) ergangen ist, was sich alles verändert hat und welche Fortschritte und Erfolge ich verbuchen konnte. Außerdem gibt es sehr, sehr viele Leute, bei denen ich mich unbedingt einmal bedanken will und muss.

Am 16.10.2015, also heute genau vor 15 Monaten und einem Tag, habe ich mich, von einem Tag auf den anderen, überall geoutet, allen und jedem Bescheid gesagt und seit diesem Tag an, war ich niemals wieder in dieser vermaledeiten Verkleidung oder Rolle eines Kerls unterwegs. Seit diesem Tag an schminke ich mich, trage weibliche Kleidung und trainiere mein Verhalten und meine Stimme um dem Bild einer Frau möglichst nahe zu kommen und das ohne jede Ausnahme. Seit diesem Tag an wissen meine Eltern, meine Geschwister, meine sonstigen Verwandten und Bekannten sowie mein Arbeitgeber und meine Kollegen über mich Bescheid und haben mich seit dem nie wieder „als Mann“ gesehen.

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LGBTTIQ – Für mehr Akzeptanz und Toleranz von beiden Seiten

Wer kennt das nicht, man sitzt in der U-Bahn oder im Bus und wird von allen Seiten angestarrt, es wird getuschelt, immer wieder bedeutsam zu einem herüber geschaut oder die Plätze neben einem werden plötzlich frei wenn man sich hin setzt, weil die Leute wohl lieber stehen als sitzen? Jede_r von uns hat so etwas zumindest schon einmal beobachtet, selbst erleben müssen oder auch selbst für dieses Unbehagen in der Magengegend gesorgt.

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Zusammenfassung des bisherigen Weges – Endlich bin ich angekommen

Hallo liebe_r Besucher_in,

wie Du weißt habe ich momentan nicht besonders viel zu berichten, da ich mit meinem Weg, bis auf die, Ende 2017 anstehende geschlechtsangleichende Operation, soweit fertig bin.

Trotzdem möchte ich Dich natürlich nicht auf dem Trockenen sitzen lassen und Dir heute einmal eine detailliertere Zusammenfassung meines bisherigen Weges geben. Ich hoffe, dass diese Informationen anderen Trans* Personen helfen, denn ich werde hier vor allem nun auch einmal was die Anträge oder notwendigen Dokumente angeht, ins Detail gehen.

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Happy New Year 2017!

Liebe Leserinnen und Leser*, Betroffene oder Interessenten,

Ich möchte Euch auf diesem Wege alles erdenklich Gute für das neue Jahr wünschen!

Dieses noch aktuelle Jahr 2016 war für mich persönlich ein teilweise sehr trauriges aber auch sehr spannendes, ereignisreiches und erfolgreiches Jahr. Es hat nur 2 Monate nach meinem Coming Out begonnen und zum Ende diesen Jahres hin bin ich nun vor dem Gesetz eine echte Frau.

Es gab natürlich auch sehr traurige Momente, allen voran die Zeit in der ich von meinem Ehepartner mitsamt Kind verlasen wurde oder auch jedes Mal wenn wieder etwas Schreckliches passiert ist oder eine bekannte und mich persönlich inspirierende Persönlichkeit gestorben ist.

Und so hoffe ich für uns alle, dass das nun kommende Jahr für jeden von uns tolle und freudige Überraschungen bereit hält, glückliche Momente und zufriedene Tage.

Was die guten Vorsätze angeht, so hoffe ich, dass sie in Erfüllung gehen. Ich für mich persönlich habe „nur“ vier gute Vorsätze für das kommende Jahr:

  1. Ich werde alles dafür tun, das Sorgerecht für meinen kleinen Sohn zu bekommen.
  2. Ich werde alles dafür tun, das die Beziehung mit meiner Liebsten gedeiht und noch sehr lange Bestand haben wird.
  3. Ich sollte mit meinen Finanzen etwas sparsamer umgehen… und…
  4. Zum Ende des Jahrs 2017 möchte ich meine GaOP haben, um meinen Weg damit endlich abschließen zu können.

Und so wünsche ich Euch allen einen tollen und reibungslosen Start in das Neue Jahr, einen feuchtfröhlichen Rutsch und alles Liebe und Gute weiterhin!

*Kisses*
Eure Christin

Die Geschichte einer Transfrau