Der für mich allerwichtigste Schritt ist geschafft!

Hallo liebe_r Besucher_in,

Wie ihr wisst, befinde ich mich seit dem 16.10.2015 auf meiner Transition zu meinem wahren und echten Ich. An jenem Tag habe ich mich geoutet als Christin Sophie und trete seit dem ausnahmslos nur noch als Frau in Erscheinung.

Seit Januar 2016 befinde ich mich diesbezüglich in Psychotherapeutischer Begleittherapie, die ich 18 Monate lang machen muss um dann ein Anrecht auf die abschließende, geschlechtsangleichende Operation Mann-zu-Frau zu haben.

Seit dem 23.06.2016 befinde ich mich außerdem in der gegengeschlechtlichen Hormonersatztherapie, bekomme also
Testosteronblocker und Östrogene, um die weibliche Pubertät auszulösen und meinen Körper zur Frau hin zu entwickeln.

Aber seit heute, seit dem 03.11.2016, seit ca. 11:20 Uhr, heiße ich nun endlich auch offiziell und vor dem Gesetz Christin Sophie Löhner und bin dem weiblichen Geschlecht zugehörig (Der rechtsgültige Beschluss geht mir kommende Woche zu).

Damit ist für mich der definitiv wichtigste Schritt auf meinem langen und beschwerlichen Weg endlich geschafft! Die abschließende OP ist natürlich das i-Tüpfelchen und ebenfalls absolut notwendig um meinen endlich abzuschliessen und zu beenden, aber diese Namens- und Geschlechtszugrhörigkeitsänderung war das für mich absolut Wichtigste und macht mich gerade zur glücklichsten *FRAU* der Welt!

Tja, das wollte ich Euch nur eben mitteilen.

Ganz liebe Grüße
Christin

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2 Kommentare

  1. Das freut mich wirklich herzlichst. Ich wünsche Dir viel Glück und Zufriedenheit in Deinem neuen Leben. Ich werde aufmerksam die Entwicklung verfolgen.

  2. Ich habe da mal eine Frage, wie sieht das eigentlich aus wenn beim Arbeitgeber strenge Kleiderordnung herrscht und Dienstkleidung Pflicht ist und diese stark gegendert? Sprich Kleidung eingeteilt in Mann und Frau und wegen des Publikumverkehrs ein „Mann“ in Frauendienstkleidung unmöglich ist? Genau das wäre nämlich bei mir der Fall irgendwann. Ich frage auch deshalb weil mir der Alltagstest ziemliche Sorgen macht, raus auf die Straße ist ja nicht schlimm, brauche aber wegen den Haarausfall vorne und in den Ecken (auch viel Streß bedingt, rubbel wenn ich nervös bin ständig an den Ecken rum oder kratze vorne) eine Perrücke sonst sehe ich wohl ziemlich seltsam aus nur auf der arbeit will ich das erst einmal nicht unbedingt solange ich noch diesen Mist habe, also das männliche Gesicht etc. und wegen der Kleidervorschrift ginge dies eh nicht, ist der Test eigentlich noch Pflicht? In meinen Augen ist der Test aufgezwungene Transvestie und das ist ja nicht das Problem das ich habe, ja ich WILL frauliche Kleidung haben, wollte ich schon immer und ich träume oft beim shoppen davon wie gerne ich dieses oder jenes hätte, wie sehr ich es tragen möchte, habe auch schon das eine oder andere geholt, heimlich getragen, so sehr ich es will, so peinlich wäre es mir auch aktuell das in aller Öffentlichkeit tun zu müssen nur weil ein Test das so will der mit unseren Problem nichts zu tun hat. Ich bin doch nicht Tante Charlie wenn ihr versteht was ich damit sagen will. Ein Leben als Junge in einem konservativen Umfeld prägt eben. Ja ich fühle mich nur in Mädchenkleidung wirklich wohl und richtig (letzteres Im Ansatz weil der Körper einfach nicht passen will wenn ich in den Spiegel blicke und dann werde ich jedes mal unglücklich „Ich HASSE Spiegel“, Glück und Unglück liegen eben nahe beieinander) aber es ist so peinlich wenn das einer mitbekommen würde.

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