Das Coming Out

Du bist hier:

Das Coming Out

Das Coming Out oder auch das Bekanntmachen der eigenen vom Geburtsgeschlecht abweichenden Geschlechtsidentität und der Gewissheit im falschen Körper zu leben, gegenüber der Familie, Freunden, Bekannten, ist natürlich niemals leicht.

Mich erreichen oftmals Fragen, was zum Beispiel besser ist wenn man arbeitslos ist: Den Weg beginnen und als, offensichtlich als Frau verkleideter Kerl die Bewerbungen zu machen oder erst einmal das Coming Out zu verschieben um sicher zu gehen und im Geburtsgeschlecht die Bewerbungen zu machen und mit dem neuen Arbeitgeber später dann zu reden.

Wieso „als offensichtlich als Frau verkleideter Kerl“? Nun, wenn man den Weg erst beginnt und noch ganz am Anfang steht, hat man seinen eigenen Stil noch nicht gefunden und wird von außen eher als verkleideter Kerl in Frauenklamotten wahrgenommen, denn als Frau, bzw. als verkleidete Frau in Männerklamotten, denn als Mann.

Als Beispiel möchte ich hier rechts ein Bild von mir zeigen, das kurz nach meinem Coming Out entstand. Heute schäme ich mich für dieses Bild und wundere mich, wieso ich so überhaupt als Frau akzeptiert werden konnte.

Man sieht mir dort ganz deutlich den Kerl an, der verzweifelt bemüht ist, sich weiblich zu geben, zu kleiden und zu schminken und dabei aussieht, wie gewollt aber nicht gekonnt. Sich so irgendwo zu bewerben wäre wohl von vorne rein zum Scheitern verurteilt.

Im Gegenzug dazu ein Bild vom 19.10.2017, zwei Jahre nach meinem Coming Out. Man sieht ganz deutlich, das ich meinen Stil gefunden habe, meine eigenen Haare lang tragen kann und auch mein Makeup immer professioneller wurde. Inzwischen werde ich auf der Straße nur noch als Frau erkannt und akzeptiert.

Gut, hier soll es aber nicht um meinen Fortschritt gehen, sondern um das Coming Out an sich. Wie stellt man es am geschicktesten an?

Dafür gibt es ganz sicher niemals ein Patentrezept. Jeder Mensch ist anders und jede Mutter, jeder Vater und jede Freundin oder Freund reagiert anders auf das, was Du ihnen sagen möchtest.

Mit das Wichtigste aber ist natürlich Vorbereitung. Du musst wissen, worüber Du da redest und eventuelle Fragen sicher beantworten können. Natürlich sollst Du keine medizinische Abhandlung vor Deinen Eltern oder Bekannten rezitieren, aber Du solltest wissen, was Transidentität genau ist, wie es sich äußert und auch, wie der Weg im Detail verläuft. Wenn Du da unsicher bist und Fragen nicht richtig beantworten kannst, kommen schnell so Sprüche wie: „Siehst du, du weißt selbst nicht mal was das ist, wie sollen wir das dann akzeptieren?“

Ich für meinen Teil lebe schon seit langer Zeit nicht mehr bei meinen Eltern oder bei meiner Familie und habe mir mein eigenes Leben aufgebaut. Und so kam es bei mir, das ich mein Coming Out per Email gestartet habe. Ich hatte schon mindestens drei Jahre vorher diese Email geschrieben und sie lag die ganze Zeit bei mir im Entwurfs-Ordner, wurde von mir fast jeden Tag aufs Neue aufgemacht und hier etwas bearbeitet, dort etwas geändert.

Mein Coming Out hatte ich am 16.10.2015 und es kam selbst für mich relativ überraschend. Auf einmal wusste ich einfach, jetzt ist der richtige Zeitpunkt da und jetzt muss ich es einfach durchziehen. Und das tat ich dann auch von 0 auf 100 sozusagen. Von diesem Tag an, kleidete ich mir nur noch als Frau und verhielt mich entsprechend.

Erst einige Tage später, schickte ich dann eben jene Email an meine Familie und ich möchte sie Dir nicht vorenthalten:

Liebe XXXX und lieber XXXXXXXXXX,

ich wollte diese Email ursprünglich gleich an alle schicken, deshalb weiter unten auch die entsprechende Formulierung. Diese Email liegt nämlich schon eine ganze Weile bei mir im Entwurfs-Ordner weil ich bisher nie den Mut aufgebracht habe, sie Euch zu schicken.

Im Nachhinein entschloss ich mich aber dann dazu, erst einmal nur Euch zu informieren, bevor ich XXXXXXX, XXXXXX und XXXX ebenfalls informiere.

-

Ich schreibe Euch heute diese Email, weil ich etwas mit mir herum trage, das nun nicht länger versteckt und unterdrückt werden will.

Glaubt mir, wenn ich sage, das ich sehr, sehr lange darüber nachgedacht habe, ob und vor allem, wie ich es Euch schreibe und glaubt mir auch, das ich eine verdammt riesen große Angst davor habe, Euch dies zu schreiben.

Ich möchte gar nicht lange um den heißen Brei herum reden und es hinter mich bringen. Und ich hoffe wirklich sehr, das Ihr mich danach immer noch als Euer Kind und als Eurer Familie zugehörig akzeptiert. Dies ist die größte Angst die ich habe...

Leider gibt es keine Möglichkeit Euch irgendwie auf das jetzt Kommende vorzubereiten.

Nun, ich erinnere mich noch sehr gut an eine Situation in der Schule - ich glaube ich war ungefähr 14 oder höchstens 15 Jahre alt - als ich von mehreren Schülern angesprochen und auch gehänselt wurde, das mein Arsch beim Laufen wackeln würde wie bei einer Frau. Es gab auch noch andere ähnliche Vorfälle, sowohl als ich jünger war, als auch als ich schon älter war.

Ich selbst fühlte auch damals schon, dass irgendetwas nicht mit mir stimmt. Und ich glaube, das Ihr, XXXX und XXXXXXXXX, irgendwann auch einmal etwas in der Richtung an mir bemerkt habt, es aber nie gesagt habt. 

Von klein auf hing ich immer bei den Mädchen herum und beschäftigte mich viel mehr mit ihnen als mit gleichaltrigen Jungs. Ich konnte mich auch immer viel besser mit Mädchen (und Frauen) unterhalten, als mit dem anderen Geschlecht.

Es ist kein Geheimnis, das ich schon immer sehr sensibel, einfühlsam und auch sehr ruhig war und früher auch sehr in mich zurück gezogen (introvertiert) war. Es gab damals auch einige Besuche bei diversen Psychiatern und Psychotherapeuten um meine mühsam lange aufgebaute und innig gepflegte innere Mauer zu durchbrechen, wie Ihr sicher alle noch wisst.

Ich habe viel, viel später erst gemerkt, das ich mich teilweise auch zum männlichen Geschlecht hingezogen fühle, hatte auch einige sexuelle Beziehungen zu Männern, vor allem in der Zeit als ich in Ulm war, vor und während meiner Lehre zum Einzelhandelskauf...mann...

Nein, ich möchte Euch nicht sagen, das ich schwul bin, das bin ich nicht. Ich stehe sowohl auf Frauen als auch auf Männer. Aber darum geht es eigentlich auch gar nicht wirklich, jedenfalls ist dies nicht das eigentliche Thema dieser Email. Ich versuche nur... mich zu erklären.

Es ist erst einige Jahre her, es war in Berlin, kurz bevor ich dann nach Esenhausen gezogen bin und kurz bevor sich mein leiblicher Vater in Berlin umgebracht hat. Damals bin ich zufällig auf den Ausdruck "Transgender" gestoßen und von dem Augenblick an, habe ich alle Informationen zu diesem Thema regelrecht in mich eingesaugt.

Seit diesem Zeitpunkt weiss ich endlich, was eigentlich mit mir los ist und dieses Wissen hat bei mir einen Knoten gelöst, der lange, lange Zeit mir meine Seele zugeschnürt hat, mir die Luft zum Atmen, zum Leben abgeschnürt hatte.

Seit damals habe ich mich über die Jahre fast ununterbrochen mit diesem Thema beschäftigt und mich immer weiter informiert, habe mir verschiedene Meinungen eingeholt, habe mich mit anderen Transfrauen (Frauen die in einem männlichen Körper stecken) ausgiebig unterhalten und so im Laufe der Jahre wirklich alle Zweifel ausgeräumt um wirklich
sicher zu sein.

Ich weiß das sich das was jetzt kommt, für Euch merkwürdig, vielleicht sogar lächerlich anhört, aber genau das ist es was ich bin, was und wie ich fühle und was mein größter Wunsch ist:

Ich bin eine sogenannte Transfrau - Eine Frau, eingesperrt in einem Gefängnis, eingesperrt in einem männlichen Körper.

Nun, was genau ist Transgender, bzw. Transidentität?
Es gibt hierzu einen ganz toll geschriebenen Artikel den ich Euch nicht vorenthalten will:
http://diana.tgirl.ch/was-bedeutet-transsexualitat-transidentitat

Im Gegensatz zu früher vertretenen Meinungen ist heute anerkannt, daß Transsexualität eine Identitätsstörung ist, die weder therapierbar noch heilbar ist (der Patient ist ganz einfach gesund). Sie paßt lediglich nicht in unser kulturelles Bild.

Ich stehe mit dem "Bundesverband Trans* e.V.i.G." und der "Deutschen Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität e.V." in Kontakt und habe mir dort auch die Bestätigung für meinen Zustand eingeholt.

XXXXXX weiss bereits seit langem darüber Bescheid und sie unterstützt mich da auch ganz wunderbar. Auch meine Geschwister in Berlin wissen darüber Bescheid, wie auch sogar mein neuer Arbeitgeber. Allesamt sind sehr lieb und nett und vor allem sehr verständnisvoll und unterstützen mich voll und ganz, sogar mein Arbeitgeber und die Kollegen im Büro.

Inzwischen bin ich auch dazu übergegangen, mich deutlich weiblicher zu geben, in meinen Bewegungen, in dem wie und was ich sage und... auch in meinem Aussehen. Ich schminke mich, mache mir die Fingernägel und trage bald sogar eine tolle Perücke.
Ich trainiere sogar meine Stimme, damit sie weiblicher klingt. Es ist absolut erstaunlich was man nur mit Stimmtraining in diesem Bereich erreichen kann. Es gibt tolle Videos auf Youtube die zeigen, das man absolut keine Stimmbandoperation braucht um authentisch und echt weiblich zu klingen. Zum Beispiel:
https://www.youtube.com/watch?v=a02_j7PGTPI

Der Schritt zum Arzt, zuerst zum Hausarzt dann zu den Psychologischen Gutachten die ich benötige um die Hormonersatztherapie beginnen zu dürfen und auch den Erweiterungsausweis mit meinem neuen Namen zu beantragen, steht noch an. Und damit lasse ich mir auch noch etwas mehr Zeit um vor allem XXXXXX mit dem Tempo nicht zu überfordern.

Als ich am 17.10. in XXXXXXXXXXXXXX war wegen dem Konzert mit der Harfe ohne Klassik, war es für mich wie ein verkleiden, ein verstellen und ein Theater spielen, mich so zu geben, wie Ihr mich kennt.

Ich weiss, ich bin auch bekannt für meine Kurzschlussreaktionen und ich bin sicher, Ihr denkt gerade an etwas in der Art. Aber seid versichert, das ich viele JAHRE(!) darüber nachgedacht habe und mich entsprechend ausführlich und ausgiebig informiert habe um ganz sicher zu sein. Es gibt für mich in dieser Sache absolut keinen Irrtum mehr.

Ihr habt vor allem durch mich und auch mit mir zusammen so einiges durch gemacht und ich fühle mich für alles was ich so "verbrochen" habe, echt schuldig und mies. Auch jetzt wenn ich daran denke, was Ihr alles für mich, für uns tut, nicht nur aber vor allem finanziell, dann wird mir ganz schlecht und mein Magen krampft sich zusammen.

Dieser Schritt, dieser Weg den ich nun gehe - gehen muss - ist sicher nicht geeignet um all das was war und was ist wieder gut zu machen, sondern eher im Gegenteil. Aber bitte versucht zu verstehen, das ich das nun endlich, endlich tun muss.

Ich habe Euch, vor allem in Bezug auf mich, als sehr tolerante, hilfsbereite und unterstützende Eltern kennengelernt. Und ich hoffe einfach, dass dies hier nicht endet.

Nun ist alles raus und alles ist gesagt und ich hoffe inständig, nein ich bete darum, das ich auch als Eure Tochter, Schwester und Nichte nach wie vor von Euch geliebt und akzeptiert werde.

Ich habe, wie oben schon geschrieben, sehr, sehr lange darüber nachgedacht und auch mit XXXXXXX zusammen lange Zeit über die beste Vorgehensweise diskutiert.

Es ist klar, das dies auch für XXXX nicht so ganz einfach wird. Aber gerade hier bin ich der Meinung: Besser jetzt und so schnell wie möglich, als noch länger zu warten und ihn dann eventuell entsprechenden Hänseleien und Mobbereien in der Schule auszusetzen. Ausserdem ist es vor allem für ihn sicher jetzt noch leichter zu akzeptieren, als es später sein würde.

Mir ist bewusst, das Ihr mich nicht von Heute auf Morgen so akzeptieren könnt und natürlich Zeit braucht, um das nun zu verdauen. Mir ist auch bewusst, das Ihr mich nicht sofort als Tochter, Schwester, Nichte ansehen und vor allem ansprechen könnt, auch dies braucht sicherlich einige Zeit. Und Ihr sollt alle Zeit dieser Welt dazu bekommen. Ich werde niemandem böse sein, wenn sie/er mich mit meinem alten Namen anspricht, oder mich mit "er" oder "Ihm" betitelt. Dies ist Gewohnheitssache und muss sich erst eingewöhnen.

Apropos Name... auch darüber habe ich lange, sehr lange Zeit nachgedacht und ich habe mich dazu entschlossen, den Namen "Alex", beziehungsweise dann "Alexandra" NICHT weiter zu führen. Der Grund ist ganz einfach und simpel aber auch sehr plausibel:

"Alex" ist mir deutlich zu neutral und wird von Vielen meistens sogar automatisch mit einem Mann in Verbindung gebracht. Ich möchte aber, das man mich unmissverständlich als Frau ansieht und akzeptiert und das man das auch am Namen erkennen kann.

Deshalb habe ich mich für den sehr schönen Vornamen "Christin" entschieden. 

So, ich habe alles gesagt. Ich hoffe wirklich, das ich Euch mit dieser Entscheidung nicht verlieren werde...

In Liebe
Eure Christin

(ehemals Alexander)

Nun muss ich dazu sagen, meine Eltern waren beide Mathematik-Lehrer am Gymnasium und ein wenig… nicht konservativ, sondern eher etepetete, so ein wenig „geziert“ und „pingelig“. Trotzdem kam daraufhin eine Antwort, die mich wahnsinnig glücklich machte und mich in meinem Entschluss nur bestärkte.

Wie oben schon geschrieben, jeder Mensch ist anders und jeder Mensch reagiert anders auf solch eine Information. Viele Menschen haben eine große Scheu vor solchen Themen und möchten damit am liebsten nichts zu tun haben, haben vielleicht sogar Angst, ihr Gesicht zu verlieren. Solche Leute nennen wir „transphob“. Andererseits gibt es aber auch Leute, die sehr offen mit solchen Themen umgehen und viel Toleranz zeigen.

Eine Mutter tut sich meistens sehr schwer zu akzeptieren, das ihre Tochter nun auf einmal ein Sohn sein soll und ein Vater tut sich meistens sehr schwer, wenn sein Sohn auf einmal eine Tochter sein will. Das ist ganz klar und natürlich auch absolut normal. Immerhin hat deine Mutter Dich damals zur Welt gebracht und je nach dem wie lange das her ist, schon viele, viele Jahre mit Dir als deinem Geburtsgeschlecht zusammengelebt. Aber mit der entsprechenden Argumentation, wird es auch für die Eltern „leichter“.

Man muss immer für sich selbst abwägen, welchen Weg des Coming Outs man gehen möchte. Setzt man sich zusammen und redet darüber? Oder doch lieber telefonieren oder Email? Ein Brief? Oder… muss man es ihnen überhaupt sagen??

Kommen wir zur „Argumentation“ für solch ein Coming Out.

Hier kommt es sehr darauf an, wie Du Dich fühlst, wie Dein Leben als Kind und pubertierende*r Jugendliche*r verlaufen ist und wie Du Dich in den letzten Jahren, bzw. nach Deiner Pubertät verhalten und gefühlt hast. Du sollst natürlich niemanden anlügen oder großartig übertreiben, deshalb überlege Dir gut, wie Dein Leben bisher verlaufen ist. Auch und vor allem Deine Eltern können das vielleicht dann auch gut nachvollziehen, weil sie ja mitbekommen haben sollten, wie es Dir als Kind ging.

Hast Du bei Deiner Geburt das Geschlecht „männlich“ zugeordnet bekommen und möchtest Du Dich jetzt als Frau outen, so könnte zum Beispiel auch meine eigene Geschichte gut auf Dich passen. Andererseits sind die Erlebnisse und Gefühle, egal welche Richtung mach anstrebt, immer sehr ähnlich:

Ich war als Kind schon im Sandkasten und im Kindergarten extrem introvertiert, eigenbrötlerisch, zurückhaltend und ohne jegliches Selbstbewusstsein. Ich beschäftigte mich viel lieber mit den anderen Mädchen als mit den Jungs, die Jungs waren mir einfach zu brutal und zu vulgär. Auf dem Schulhof in der Pause spielte ich manchmal mit den Mädchen zusammen Gummitwist, Seilhüpfen oder „Himmel und Hölle“. Fußball oder solche Themen wie Roboter, Autos und Superman habe ich nie gemocht. Ich war immer neidisch auf die anderen Mädchen und Frauen, wenn ich ihre Kleider sah oder die schönen langen Haare.

Als dann meine eigene Pubertät anfing, brach für mich innerlich eine Welt zusammen, weil sich mein Körper in eine Richtung entwickelte, die ich für komplett falsch hielt und nicht wollte. Ich bekam eben nicht diese hübschen Wölbungen an der Brust, die ich erwartet hatte.

Später dann, nach der Pubertät begann ich verzweifelt zu versuchen, diesen Körper zu akzeptieren und trieb exzessiv viel Sport, trainierte ihn, wurde Deutscher Vize-Meister im Hochsprung und hatte noch einige andere große Erfolge mehr. Ich übertrieb es damit, einfach weil ich verzweifelt versucht habe, diese Rolle zu spielen und dem Bild eines ganzen, echten Kerls zu entsprechen. Es folgten schwerste Depressionen, Suicid-Versuche und dadurch dann auch somatische Beschwerden.

Sollte es Dir ähnlich ergangen sein dann kannst Du solche oder ähnliche Erlebnisse oder Gefühle mit in Dein Coming Out einfließen lassen. Das hilft sehr, Dich zu verstehen und das dann Folgende zu akzeptieren.

Was ich nicht machen würde, wäre gleich den Dampfhammer auszupacken, ála „Hast Du lieber einen toten Sohn oder eine glückliche Tochter?“. Solche oder ähnliche Sprüche verletzten auch und sind für den Beginn des Coming Outs eher ungeeignet. Später, wenn Dein Coming Out und Dein Wunsch überhaupt nicht akzeptiert werden, dann kann man auch mal härtere Geschütze auffahren.

Ich hoffe, ich konnte Dir mit diesem Beitrag ein wenig Starthilfe geben.

Hast Du weitere Fragen oder Probleme, scheue Dich nicht, mich zu kontaktieren oder unten die Kommentar-Funktion zu verwenden!

*Kisses*
Christin

 

.

 

Print Friendly, PDF & Email

Ersten Kommentar schreiben

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.